Erkennt man eure Marke auch ohne Logo?

Werbung wird im Vorbeiscrollen konsumiert, das Logo geht dabei unter. Ein simpler Test zeigt, wie distinktiv eure Marke wirklich ist.

Nico Klink Director Brand StrategyAktualisiert 4. Mai 2026

Enthält KI-generierte Szenen

Erkennst du diese Marken auch ohne Logo?

Das wichtigste Element eines Corporate Designs ist bis heute das Logo. Aber die Zeiten sind vorbei, in denen wir sonntagmorgens die Zeitung aufschlagen und im Detail Werbeanzeigen studieren.

Werbung wird im Vorbeigehen und im Vorbeiscrollen konsumiert, wenn überhaupt. Das Logo geht dabei gern auch mal unter. Darum reicht ein Logo heute nicht mehr aus. Damit eine Marke gesehen, erkannt, gelernt wird, braucht es distinktive Farben, Muster, Schriften. Testen könnt ihr die Markenwirkung ganz einfach. Wenn ihr das Logo verdeckt, erkennt ihr trotzdem die Marke?

Apple ist dafür ein super Beispiel. Kein Wettbewerber kombiniert so herausragende Produktbilder mit so einem cleanen Layout. Die Telekom erkennt man sofort an der Farbe Magenta. Rot wiederum nutzen zwar viele Marken, aber kombiniert mit dem Swoosh kann es nur Coca-Cola sein. Und mit dem Burberry-Check hatte die Marke zwar schon so einige Probleme, aber in der Wirkung ist das Check sogar stärker als das eigene Logo.

Das Briefing für die Coca-Cola-Flaschenform war damals:

"A bottle so distinct that you would recognize it by feel in the dark or lying broken on the ground."

Starke Marken verlassen sich nicht einfach auf ihr Logo. Sie schaffen einzigartige Markenelemente darüber hinaus. Schriften, Farben, Formen, Muster, Bildsprache, die immer und überall erkannt werden, auch im Dunkeln, auf dem Boden und auch ganz ohne Logo.

Nico Klink

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