Der IKEA-Effekt
Enthält KI-generierte Szenen
Warum bauen wir eigentlich Ikea-Möbel auf? Freiwillig? Zum Spaß?!
Alle fünf Sekunden wird auf der Welt ein Billy-Regal gekauft. Wenn ich meinen Kund:innen einen Farbmalkasten geben und sagen würde: „Bau dein Branding selbst“, würden sie mich entgeistert angucken. Aber durch Lagerhallen irren, Pakete schleppen und den Freitagabend damit verbringen, sie zusammenzubauen? Lieben wir.
Die Harvard Business School hat das in einer Studie getestet: Menschen würden sogar bis zu 63 % mehr für Möbel zahlen, die sie selbst aufgebaut haben, und finden sie sogar besser als Möbel von Profis. Der Grund: Wir identifizieren uns stärker mit Objekten, in die wir investiert haben. Zeit, Mühe, Aufmerksamkeit, sehr viele Nerven und einen blutigen Daumen zum Beispiel.
Der Ikea-Effekt zeigt: Je mehr wir investieren, desto mehr mögen wir ein Produkt. Dasselbe Prinzip greift bei Backmischungen („nur Milch hinzufügen“), Subway-Sandwiches oder individualisierbaren Sneakern. Und es ist damit auch eine Lektion fürs Marketing: Gute Marken machen die Arbeit für ihre Zielgruppen. Bessere Marken lassen die Zielgruppen arbeiten!








