Bildsprache bestimmt euren Markenwert
Enthält KI-generierte Szenen
Marken sind wie Bilderbücher. Vielleicht steht irgendwo Text, aber das, was die Augen groß macht und die Herzen höher schlagen lässt, ist definitiv nicht deine Textwüste aus zwanzig Bulletpoints.
Menschen lieben Bilder. Sie verarbeiten sie schneller als Text, sie finden sie attraktiver als Text, und Bilder funktionieren auch einfach besser als Text. Wer an große Marken denkt, erinnert sich selten an die Headlines der letzten Kampagne, aber an die starken Bilder – von Sportler:innen, von Produkten, von Emotionen, auf beiden Seiten des Bildschirms.
Damit überzeugen Bilder Menschen vom Kauf, lange bevor sie einen Text gelesen haben. Oder eben auch nicht. Denn während die Milliardenmarken da draußen viel Zeit und Geld in immer opulentere Bildwelten investieren, benutzen selbst große Marken in Deutschland in erster Linie … Stockfotos.
Stockfotos sind wie ein Mikrowellenessen nach einem langen Arbeitstag: Sie sind okay, sie erfüllen ihren Zweck. Aber eben auch nicht mehr. Augen werden da nicht größer, Herzen schlagen da nicht höher.
Diese „Reicht-doch“-Mentalität zieht sich aber durch das meiste Marketing. Budgets sind knapp, Bilder oft sogar gratis – warum also nicht? Drei Gründe:
- Weil „reicht doch“ euren Wert reduziert: Wenn Apple oder Nike ihre Hochglanzwerbung durch Stockfotos ersetzen würden, würdest du trotzdem 2.000 € für ein Handy oder 200 € für Schuhe zahlen?
- Weil der Wettbewerb die gleichen Fotos nutzt: Bilder erzählen, wer ihr seid und was ihr verkauft. Wenn ihr exakt das Gleiche zeigt wie eure Konkurrenz – warum sollte man sich für euch entscheiden?
- Weil einzigartige Bilder günstiger sind, als du denkst: Zwei generische Getty-Bilder sind oft teurer als eine Fotosession mit einer mittelguten Fotografin. Sie erzeugt jedoch mehr und einzigartige Bilder, die niemand kopieren kann – und die euch und euren Wert optimal kommunizieren.
Marken sind nur so gut wie die Bilder, die sie zeigen. Wer durchschnittlich kommuniziert, bekommt durchschnittliche Antworten. Gerade wenn der Wettbewerb wächst, sollten Marken sich fragen: Reicht das? Oder wollen wir nicht lieber zeigen, was uns wertvoll macht?

