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Severin feiert 10-jähriges Jubiläum

Zeit für einen Rückblick auf bewegende Momente.

Severin ist seit zehn Jahren bei Radikant. Zeit für einen Rückblick auf bewegende Momente, mathematische Berechnungen und die Frage: Warum bleibt man einer Agentur so lange treu?

 

Was war für dich der bewegendste oder schönste Moment in den letzten 10 Jahren bei Radikant?

Da gab es einige. Spontan fällt mir aber der Moment ein, als der Telekom Pride Truck zum ersten Mal durch die Kölner Innenstadt rollte. Ich hatte gerade Blender gelernt und nach der Entwurfsphase gemerkt: Blender ist nicht das beste Tool, um Druckvorlagen herzustellen – vor allem keine 15x3 Meter großen.

Also habe ich mit riesigen JPGs auf Basis mathematischer Berechnungen die Druckdaten erstellt. Das Ergebnis? Habe ich erst gesehen, als der Wagen an mir vorbeifuhr – mit Menschen darauf und drumherum, ausgelassen feiernde Atmosphäre, bestes Wetter. In dem Moment fiel die ganze Anspannung ab: Hat alles geklappt? Passt es wirklich? Und dann war da dieser Stolz, meinen Entwurf in dieser Größe durch Köln fahren zu sehen.

 

Was motiviert dich, schon so lange Teil des Teams zu bleiben?

Eigentlich wollte ich hauptsächlich die goldene Uhr zum Zehnjährigen abgreifen. Meine Kündigung ist schon in der Post.

Nein, im Ernst: Ich hatte in den zehn Jahren sehr viele, sehr unterschiedliche Aufgaben – bei denen ich fast immer etwas Neues gelernt habe. Oder umdenken musste. Oder Gelerntes neu interpretieren. Eintönigkeit führt schnell zu Unzufriedenheit, Beständigkeit hingegen hat Vorteile. Ich glaube, ich habe da eine ganz gute Balance gefunden.

Und dann ist es natürlich spannend zu sehen, wie sich die Agentur verändert – projektmäßig, aber vor allem auch entwurfsmäßig. Was heute bei uns möglich ist und umgesetzt wird, finde ich beeindruckend. Ich bin froh, meinen Teil zu dieser Entwicklung beigetragen zu haben.

Und dann kommt noch dazu: Ich kann ein bis zwei Kollegen halbwegs gut leiden.

 

Gibt es ein Projekt oder eine Zusammenarbeit, auf die du besonders stolz bist?

Aus einem nostalgischen Blickwinkel würde ich sagen: die Corporate Design-Projekte für Spectral Service und SEA. Das waren so die ersten CD-Projekte, auf die ich viel Einfluss nehmen konnte – und das Ergebnis funktioniert auch nach mehreren Jahren noch.

Aktuelle Projekte, die mich stolz machen: das Corporate Design für T Business und die Bühnengestaltung vom letzten Jahr für das T Summer Event. Da kamen wieder meine mathematischen Berechnungen zum Einsatz – und haben sogar eine Renderfarm zum Verzweifeln gebracht.

 

Wenn du an die Zukunft denkst: Worauf freust du dich in den nächsten Jahren am meisten?

Lernen, lachen, selbermachen.
Und natürlich auf die Platindiamant-Uhr zum Zwanzigjährigen.

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