Digitales Design-System

Durch ein digitales Design-System nachhaltig die User Experience verbessern

Mit einem Design-System kann ein Unternehmen seine digitalen Medien wie Websites, Apps und Plattformen mit einer einheitlichen visuellen Sprache gestalten.


Was ist ein Design-System?

Ein digitales Design-System ist eine Sammlung von Design-Elementen, Interface-Komponenten und Gestaltungsprinzipien. Im Vergleich zu einem Styleguide oder einer Pattern Library besteht ein Design-System nicht nur aus einer Anzahl wiederverwendbarer Interface-Bausteine, sondern beschreibt, wie die Design-Sprache der Marke angewendet wird und dadurch eine einzigartige User Experience entsteht.

Das Design-System wird so zu einer visuelle Sprache, mit der eine Vielzahl von digitalen Produkten, Websites und Apps gestaltet werden kann – konsistent und effizient.


Komponente eines Design-Systems auf unterschiedlichen Touchpoints eingesetzt

Was gehört in ein Design-System?

Grundlegend lässt sich ein Design-System in zwei Bereiche einteilen. Zum einen verfügt ein Design-System über einen abstrakten Teil. Diese Facette des Design-Systems umfasst sämtliche (Marken-) Prinzipien, welche die strategisch-gestalterische Ausrichtung der Marke vorgeben.

Komplementiert wird ein Design-System durch einen konkreten Teil, welcher alle Interface-Komponenten umfasst um (digitale) Produkte zu realisieren. Hierzu zählen Markenelemente (z.B. Logos, Claims, etc.) und grafische Komponenten, welche auf Grundlage des Atomic-Design-Prinzips entwickelt werden.

Damit ein Design System sein volles Potential ausschöpfen kann, ist es von besonderer Bedeutung, dass die konkreten Interface-Elemente um die abstrakten Bestandteile erweitert werden.



01 Prinzipien

 Beispiel: Wir treten als transparenter und zuverlässiger Dienstleister auf.

02 Guidelines

Beispiel: Wir legen viel Wert auf eine offene und aufgeräumte Gestaltung. Wir nutzen ein modulares Design, welches unsere interne Zusammenarbeit nachhaltig verbessert.

03 Visuals

Beispiel: Logo, Claim, Schriften, Farben, Raster.

04 Komponenten

Eine Überführung der ersten drei Punkte in digitale Elemente, z.B. Formulare und Header. Die Beziehungen der Elemente werden nach dem Atomic-Design-Prinzip festgehalten.

05 Resourcen

Ein zentraler Pool, in dem jede einzelne Komponente und ihre Beziehungen zueinander abgebildet sind und aus dem sich z.B. Marketing, Design und Entwicklung bedienen können.

Beispiele für Interface-Komponenten


Wie profitieren Marken und Unternehmen von einem Design-System?


Viele Touchpoints, ein stimmiges Markenerlebnis

Nutzer treten über verschiedene Touchpoints mit einer Marke in Kontakt. Mit einen Design System tritt Ihre Marke einheitlich auf und das positive Nutzungserlebnis wird zur wertvollen Differenzierung Ihrer Marke.

Radikant Digitalagentur für UX Design

Bessere User Experience 

Um ein komplexes digitales Ökosystem zu pflegen, bedarf es einer zentralen Plattform: Design-Systeme bilden die Basis für eine optimale User Experience. Sie ermöglichen die Umsetzung eines ganzheitlichen Design Ansatzes und garantieren so ein einheitliches Markenerlebnis über alle Touchpoints hinweg.

Effiziente digitale Produktentwicklung

Durch ein zentrales Design-System, wird die Produktentwicklung effizienter. Die Design-Systeme senken die Entwicklungskosten, garantieren qualitativ besseren Code und schnelleres, agiles Arbeiten.

Design wird skalierbar

Ein Design-System ist schon für ein einziges Produkt eine hilfreiche und wirkungsvolle Methodik, wird aber umso wirkungsvoller, je mehr digitale Anwendungen darauf aufbauen – und je mehr Teams damit arbeiten. Denn digitale Produkte werden von vielen Menschen gleichzeitig entwickelt. Design-Systeme fördern Kollaboration durch ein gemeinsames Verständnis und Vokabular. Design wird über Teams hinweg anwendbar, ohne Inkonsistenzen zu generieren.

39 Websites, 1 Design-System

Konsistent trotz weltweiter Markttätigkeit? Wie wir ein Design-System für den Logistik-Konzern Dachser umgesetzt haben, erfahren Sie in unserer Case Study.


Zusammenfassung

Design-Systeme …

… steigern den Wert ihrer Marke
Marken müssen für den Nutzer erfahrbar sein, um sich von konkurierenden Angeboten zu differenzieren. Durch die Berücksichtigung der Markenphilosophie steigern Design-Systeme nachhaltig den Wert ihrer Marke

… sind flexibel in der Anwendung
Durch die Implementierung eines Design-Systems lassen sich zukünftig digitale Produkte nicht nur schneller, sondern auch kostengünstiger entwickeln.

… steigern die User Experience
Design-Systeme sorgen dafür, dass der Nutzer über sämtliche Touchpoints hinweg ein einheitliches Nutzungserlebnis erfährt.

… erweitern Pattern Libraries
Design Systeme beugen nicht nur Inkonsistenzen und redundanten Elemente hervor, sondern entfalten durch die Markenphilosophie erst ihr volles Potenzial.




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Christian Wonner
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